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Ritterburg
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Das Turnier von ZdE am 29. Eor 353


Der Bericht ber das Turnier von ZdE
(Verfat von Ritter Christophorus)



Dies ist die Berichterstattung des Alirionischen Turniers, 29. Eor 353, ausgerufen und durchgefhrt von Thio Garcia (ZdE)

Man vernahm schon 10 Tagen vor dem eigentlichen Tag einen Ausruf, dass es ein alirionweites Turnier geben solle. Allerdings waren zu dieser Zeit die Informationen recht knapp bemessen, und ein jeder Ritter musste sich noch weitere 3 Tage gedulden, bis ein Rundschreiben an jeden Ritter ging, in welchem genaue Informationen zu dem Turnier standen.
So lie der Veranstalter, Thio Garcia, verlauten, dass ein jeder Ritter, ja selbst der Schurke vom Dienst, Plunkett, an diesem Turnier teilnehmen drfe. Natrlich sollte es bei dem Turnier auch etwas zu gewinnen geben, welcher Ritter wrde sonst die Strapazen eines Turniers auf sich nehmen?
Goldmnzen? Ja, Goldmnzen gab es zu gewinnen, und eben diese waren auch die Teilnahmegebhr. Ein jeder Ritter solle fr jede Armee, die am Turnier teilnimmt 500 GM zahlen.
Um aber auch den Jungreichen unter uns eine Chance zu geben, gab es eine Zusatzklausel, welche besagte, dass Jungreiche pro Armee nur 100 GM bezahlen mssen.
Der Gewinn musste aufgrund der Teilnahme von Jungreichen natrlich gestaffelt werden, da sonst wohl kein Jungreich auch nur eine Goldmnze wiedergesehen htte.
So konnte man beim Turnier in 3 Kategorien siegen:
  1. Der Ritter, der die meisten Armeen gettet hat.
  2. Der Ritter, der als letzter eine Armee auf dem Schlachtfeld stehen hat.
  3. Das Jungreich, welches die meisten Armeen gettet hat.


"Der Turnierplatz befindet sich in Zentralalirion, rund um das Handelszentrum (253/300) und Biblenduria (256/305)."
Aus der Chronik (id zum Suchen: 15653)

Von diesen Prmien angelockt, begaben sich nun einige Ritter zu angeschlagener Zeit auf den Turnierplatz, und entrichteten ihre Teilnahmegebhr.
Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt.
Hier eine bersicht:
  • Samoobrona mit den Helden Senoi Priester und Endrab, von denen man schon viel gehrt hatte.
  • Rangrox von Bayern mit den Helden Arngrim, Decius, Tatjana und Goldmond, und mit 4 Armeen auch der Teilnehmer mit den meisten Armeen auf dem Schlachtfeld.
  • Adular der Gerechte mit seiner Heldin Eudoxia.
  • Evater mit seinen kampferfahrenen Helden Kai Allrad und Phelan Kell.
  • Duncan mit den Helden Cassin und Leon.
  • Thranduil mit der holden Guinevere.
  • Manwe mit dem gemtlichen Tulkas.
  • Sagramor mit seinem Helden Agricola.

und als Jungreiche:
  • Richard der Wolf mit der Prinzessin Angelique.
  • Necron Nightmare mit Soultaker und Firestorm.
  • Christophorus der Erfahrene mit Johanna von Orleans.

Auch wenn es in diesem Turnier eigentlich Mann gegen Mann (oder auch Frau) gehen sollte, war wohl von vornherein abzusehen, dass sich die Ritter, welche sich in der selben Allianz befinden, nicht angreifen wrden, solange sie nicht die letzten auf dem Schlachtfeld sind.

Nachdem sich nun alle Teilnehmer innerhalb des Kampfgebietes, welches durch die Trme Garcias berwacht werden konnte, befanden, warteten die Armeen gespannt auf das Startsignal... Ein Knistern war in der Luft zu spren, blanker Stahl glnzte als Rstung der Soldaten, und die Schwerter waren schrfer als je zuvor geschliffen, Rstungen hrter geschmiedet, und alle Armeen waren bestmglich geheilt, man erkannte kaum eine Wunde im Fleische der Soldaten.
Dies sollte sich jedoch in den frhen Abendstunden ndern, und dies war jedem bewusst. Ein jeder hat wohl die Anweisung erhalten, bis zum letzten Atemzug sein Schwert gegen den Gegner zu fhren...

Langsam setzte die Dmmerung ein, und die Augen aller schauten gespannt auf den Turm Garcias, von welchem aus ein fr alle sichtbares Zeichen den Beginn des Turniers einleiten sollte.
Und dort war es, eine helle Fackel wurde geschwenkt, und man hrte die Soldaten ihre Schwerter aus den Scheiden ziehen, die Zweihnder vom Rcken nehmen, die Pfeile, welche aus den Kchern gezogen wurden, und das Erbeben der Erde unter den schweren Hufen der Kavallerie...
Die Armee von Richard der Wolf wurde vollkommen von einem Angriff Phelan Kells berrascht. Anscheinend war der Prinzessin das Fackelschwenken entgangen, da sie am Waldrand wartete. Noch bevor das erste Schwert gezogen werden konnte, verweilte keiner der Soldaten mehr unter den Lebenden.
Aufgrund der Dmmerung war in der Ferne kaum etwas zu erkennen. nur Klingenwetzen und Pfeile hrte man durch die Luft, welche langsam den Geruch von frischem Blut verbreitete.
Den Tot der Prinzessin Angelique hatte auch Goldmond mitbekommen, und berrannte im Blutrausch die Armee Thranduils, welche sich zwar wehrte, aber gegen die Pferde Goldmonds nicht wirklich eine Chance hatte. Was nicht die Schwerter oder Flegel tten konnten, wrde von den Hufen der Pferde erschlagen, und somit verschied Thranduils Armee sehr schnell.
Nur wenig spter jedoch wurde der Blutrausch von Rangrox Armeen hart gebremst... Auf einmal befanden sich um die vier Armeen von Rangrox mehrere Armeen der anderen Ritter, und so geschah, was abzusehen war. Eine Armee Rangroxs nach der anderen wurde ausgeschaltet, die erste Armee fiel komplett dem Pfeilhagel der Zielschtzen zum Opfer... Eine weitere Armee wurde mit Schwertern niedergekmpft, und die zwei verbleibenden Armeen wurden von Cassin in einem sagenhaften Doppelschlag niedergestreckt.
Etwas weiter ab von diesem Schlachtfeld hrte man wiederum Schwerter auf Rstungen klirren, als Eudoxia eine Armee Necron Nightmares scheinbar ohne weitere Verluste niederstreckte. Es war ein schneller und recht unblutiger Kampf.
Man konnte im dunklen Johanna von Orleans ber die Felder huschen sehen, anscheinend vor einer ihr weit berlegenen Armee fliehend, lief sie zu ihrem Bedauern direkt in die Hellebarden Leons, welche im Dunkeln nur schlecht zu erkennen waren. Als Johanna erkannte, was geschah, sprte sie auch schon den stechenden Schmerz, welchen eine Hellebarde verursachte...
Phelan Kell hatte in der Zwischenzeit bemerkt, dass Tulkas sich mit seinen Soldaten nicht vom Fleck bewegte... Es schien nahezu so, als htte er es sich gemtlich gemacht. Dies musste er jedoch schnell mit seinem Leben bezahlen, denn Phelan Kell kam aus der Dunkelheit, und ein Durchschreiten der Armee Manwes reichte, um diese vollkommen auszulschen.
Auch Endrab schien endlich einmal am Geschehen teilzunehmen und dies auch noch mehr, als die Armee Necron Nightmares zu wiederstehen vermochte. Ein heftiger Axtschlag, und der Held war gefallen, die brigen Soldaten kein weiteres Hindernis fr Endrab.
Die flinke Eudoxia durchstreifte die Felder, und stie auf die Armee Sagramors. Ein langer Kampf entstand, aus welchen Eudoxia jedoch als Sieger hervorging, diesmal allerdings nicht ohne Verluste. Sie sah ein paar ihrer Mannen am Boden liegen, doch fr Trauer blieb noch keine Zeit.
Ein Pfeil sauste an ihrem Kopf vorbei. Der Pfeil kam vom nahe stattfindenden Kampf zwischen Endrab, welcher eine Armee Evaters angriff... Diesmal jedoch ging sein gewaltiger Axthieb ins Leere, und ein Schwert schlug ihm den Kopf von den Schultern.
Geschwcht von diesem Kampf konnte die Armee Evaters dem Senoi Priester nichts entgegensetzen, und wurde ebenso schnell niedergestreckt, wie sie es vorher mit Endrab getan hatte.
Eudxoia kam zu dem Schauplatz, an welchem die Armeen Rangroxs auf einem Haufen lagen. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellen sollte, denn immer noch verweilte Leon an diesem Ort. Bald ward das Blut der Armeen Rangroxs mit dem Leons gemischt. Man hrte wieder ein Donnern, und bevor sich der Senoi Priester umschauen konnte, ritt Cassin einen Angriff gegen ihn, und streckte ihn nieder. Dies war jedoch noch nicht genug, und so konnte auch Eudoxia nichts mehr gegen die mchtigen Hufe der Pferde unternehmen, und fiel.

Viel Blut ward zu diesem Zeitpunkt vergossen, viele Leichen sumten die Felder. Noch 2 Armeen waren brig geblieben aus diesen Kmpfen... nein, man kann es auch Gemetzel nennen.
Kai Allrad von Evater und Cassin von Duncan standen sich gegenber. Allianzbrder, aber dies zhlte nun nicht mehr. Es galt, den Turniersieg zu erringen.
So strmten, zum ersten Mal, diese beiden Armeen aufeinander zu. Man sah bei diesem letzten Sturm den Mnnern das Leid ins Gesicht geschrieben, Wunden sumten einen jeden Krper, und doch waren sie zu allem bereit, das Schwert fest in der Hand. Lange dauerte der Kampf, und es gab einen Sieger...
Kai Allrad stand als Letzter auf dem Schlachtfeld, den Fu auf den Leichnam Cassins gestellt, in heroischer Pose.

Der Mond stand hell am Firmament, die Bewohner der freien Republik Basoa schliefen schon, da mussten die Schreiber Garcias noch hart arbeiten. Das Turnier galt schnellstmglich ausgewertet zu werden.

Nach langem hin und her, die Fakten studierend, trat der oberste Schreiber Basoas an Thio Garcia heran, und berreichte ihm, dem Schlaf nher als allem anderen, eine versiegelte Schriftrolle mit den Ergebnissen des Turniers. Neugierig ffnete Garcia die Rolle...und so waren die Ergebnisse amtlich.

Held Cassin von Ritter Duncan

In der ersten Kategorie, der Ritter, welcher am meisten Armeen gettet hat, siegte eindeutig Duncan, mit 5 getteten Armeen. Eine wahre Meisterleistung, welche allein Cassin zu verdanken war, welcher 4 von den 5 Armeen niederstreckte. Ein Drittel der Goldmnzen gehrte ihm.

Held Kai Allrad von Ritter Evater

In der zweiten Kategorie stand der Sieger schon am Ende des Turniers fest. Kai Allrad von Evater stand als letzter auf dem Schlachtfeld. Dies hatte natrlich einen Vorteil, er konnte den Gewinn sofort mitnehmen, wohingegen andere Ritter erst wieder nach Bosoa reisen mussten.

Held Soultaker von Ritter Necron Nightmare

Das Jungreich, welches am meisten Armeen gettet hatte, war Necron Nightmare, welcher, bevor seine Armeen niedergestreckt wurden, noch einer Armee Rangroxs von Bayern den Todesstoss versetzen konnte.

Den Rittern Duncan, Evater und Necron Nightmare wurde der Titel "Sieger des Turniers von ZdE" verliehen.

Dieser Abend war voller Ereignisse, viele Tote waren zu beklagen, und am nchsten Tag wurden in allen Reichen die Banner auf Halbmast gehisst, den Toten zum Gedenken, den Siegern zur Ehre...

So ward wiedereinmal ein Turnier bestritten. Es war nicht das Erste, und es wird wohl nicht das Letzte sein. Auf dieses, fr den einen mehr, fr den anderen weniger, gelungene Turnier, wurde von allen Rittern ein Glas des edelsten Weines zusammen gehoben, und trotz aller Feindlichkeiten whrend des Turniers, wurde an diesem Abend in Anwesenheit aller am Turnier teilnehmenden Ritter, ein Fest abgehalten.

Auf das nchste, genauso erfolgreiche Turnier... Prost

Verfasst von Ritter von Christophorus.

 

 
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