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Ritterburg
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Tagebcher des Lothras - Richter Lord der Caldea

INTRO

Ich habe gleich zu Beginn meines Lebens den Drang versprt, da was mir widerfhrt niederzuschreiben. Meine Sicht der Dinge wie sie jetzt ist steht in keinem Verhltnis zu dem was ich im Frhling meines Lebens als die Wahrheit erachtete. Die Wahrheit hat sich als Lge herausgestellt. Die Welt in der wir lebten als Exil. Ich bin nun 130 groe Drehungen dieser Welt alt, mein Leben liegt hier vor mir, und ich werde bald sterben.
Nach mir werden die kommen die uns aus den Wldern wieder in die Welt fhren sollen, aus der wir einmal kamen. Doch ich werde dies nicht mehr erleben. Mein Leben liegt vor mir, ich wnsche Euch alles gute meine Freunde, mein Volk, meine vergangenen Lords und ich werden Euch mit Wohlgefallen betrachten, und uns bei den Gttern fr Euch einsetzen.

Caldea

Das warme rote Licht fllt wie ein pulsierender Strom lebendigen Blutes von allen Seiten her in die Hhle. Es ist warm, aber es erscheint mir gerade zu kalt im Vergleich zu dem was ich bis jetzt kannte. Ich atme die Luft ein. Ein sonderbares Gefhl. Etwas greift mich um meine Taille. Ich werde hochgehoben und herumgedreht. Aus mandelfrmigen Augen, die in dem Licht fast wie Saphire funkeln schaut mich meine Mutter an. Ihr Fell klebt von den Anstrengungen der letzen Tage an Ihrem Krper. Wir unterhalten uns. Ich freue mich, endlich direkt mit Ihr reden zu knnen.

Sie sagt ich sei etwas besonderes, und das groe Taten auf mich warten wrden. Ha, natrlich tun sie das! Auf - lat uns unsere Feinde zerschlagen! Gebt mir ein Schwert! Lat uns ihre Festungen strmen!
Meine Mutter sagt, ich msse erst noch so einiges lernen, und das ich noch nicht soweit bin mit den Truppen der Caldea in den Krieg zu ziehen. Ich denke darber nach wie einen Gegner zu tten ist, und zhle Ihr die verschiedenen Mglichkeiten auf den Krper eines Gegners trotz Plattenpanzer in der Mitte entzwei zu schlagen. Man mu besonders aufpassen das die Waffe sich nicht in den Knochen verhakt und ein anderer Feind whrenddessen ...
Sie sagt ich sei noch zu jung. Wir sollten nun gehen. Bei genauer Betrachtung stelle ich nun allerdings ein Problem fest. Ich kann noch nicht laufen, und ich habe mich inzwischen in mein Fell erleichtert, das nun genauso klebrig aussieht wie das meiner Mutter, allerdings um einiges unangenehmere Gerche absondert. Wie uerst unangenehm! Ich lasse mich von meiner Mutter hochheben und wegtragen.

Heute werde ich in die alten Schriften der Caldea eingefhrt. - Nicht das ich sie nicht schon kennen rde, meine Mutter hat mir ja aus Ihnen vorgelesen, aber es ist doch etwas anderes, die alten Tafeln wirklich betrachten zu knnen. Geschichte der Welt. Sprachen. Glaubenskunde. Glaubensmacht. Gebete Tafelband I. Gebete Tafelband II. Die Kunst der Kriegfhrung. Die Kunst des richtigen Todes. Rckstndigkeiten anderer Rassen. Heilkunde. Waffen I. Waffen II. Meditation. Nahrungszubereitung am Lagerfeuer.

Zwar kann ich nun schon laufen allerdings sind die Tafelplatten zu schwer und meine Mutter und fnf weitere Cantras tragen sie herbei und fort. In der letzen halben Drehung des Rades habe ich die Geschichte der letzen 2000 Sonnenumrundungen gelesen und kann sie nun wrtlich rezitieren.
Meine Helfer brauchen nun eine Pause nachdem sie die 1476 Platten herbei und weggetragen haben. Ich muss unbedingt um eine Vergrerung meines Helferstabes ersuchen. Ich kann mich unmglich nach Ihren krperlichen Konstitutionen richten!

Nicht das ich ungeduldig wre, nein mangelnde Umsicht und Hastigkeit, sowie ein bersteigertes Verlangen nach etwas fhrt zu Fehlern in der objektiven Beurteilung der Situation. Ich habe nun so lange vor den Tafeln verbracht, und ich wei nun endgltig alles ber die theoretischen Grundlagen! Ich will raus hier, ich will ein Schwert, ich will wissen wo ich bin, was wir hier tun, warum wir nicht in der Heimat sind! Wo ist das stolze Volk der Caldea? Wo sind die Krieger? Wo ist der Wald? Und warum hausen wir in Hhlen? Wo sind die Bume die ste? Der Wind in meinem Fell? Bei Eor ich will raus hier!

Endlich! Ich bekomme einen Lehrmeister, der mich anleiten soll auf dem rechten Pfad der Bewegungs- und Kampfkunst! Auch taktische Kriegfhrung und harmonisches tten soll er unterrichten! Oh Eor du hast mich erhrt! Noch vor meinem 10. Geburtstag soll ich die erste bung bekommen!

Von wegen Lehrmeister und Krieger! Ein alter Greis ist das! Ein greiser Caldea-Krieger! So etwas hat man noch nicht gesehen! Jemand der es nicht geschafft hat anstndig zu sterben und statt dessen nichts besseres zu tun hat als seine Nachkommen durch seine Anwesenheit zu belasten! Und dieser soll mich nun ausbilden! Ich werde Ihm gleich und ohne Ausbildung seine Grenzen vorfhren!

Das tat weh. Ich wurde von einem Alten verhauen! Er hat sich Haare von meinem Hinterteil geschnitten und sie sich an den Grtel gehngt! Er sagt wenn ich stark genug sei sie mir von dort wieder zurck zu holen sei ich bereit meine Aufgabe zu erfllen, solange werde er mir sagen was ich zu tun habe! - Was fr eine Schmach.

Ich lernen nun schon seit mehreren dutzend Tagen bei Herkor, dem Alten. Er hat mir erzhlt das er nie in den Krieg ziehen konnte weil er zur Zeit der groen Rassen-Kriege noch ein halbwchsiger gewesen sei, jnger als ich noch! Und dann waren alle fort. Fast alle hatten Ihre Ehre erwirkt. Oh, Sie haben gekmpft, meinte er. Die Caldea htten gegen Sie alle gekmpft, und seien nicht dem verfhrerischen Geflster der dunklen Magie erlegen gewesen! Mit anderen die Herkor Brinul und Guhla nennt, htten Sie die Quelle der dunklen Macht zum versiegen gebracht. Der Boden habe gebrannt, und ganze Stdte und Vlker seien damals vergangen. Die Caldea haben berlebt, aber zu einem sehr hohen Preis.

Die letzen zurckkehrenden Krieger und Gelehrten htten Ihn und die anderen Jungen dann ausgebildet. Ausgebildet als Krieger um niemals Krieger zu sein!
Ausgebildet als Gelehrte um niemals lehren zu knnen. Und Ihnen aufgetragen so lange auszuharren bis es wieder Zeit sei die Welt vor Unheil zu bewahren. Die Zeit scheint gekommen.
An seinem Grtel hngen nun viele dutzend Haarbsche!!

Heute habe ich zum ersten mal andere junge Caldea gesehen. Wir muten Aufstellung nehmen vor Herkor, und alle gemeinsam die einstudierten Kampftnze tanzen. Es waren nun schon mehr als ich berblicken konnte. Wir fllten eine riesige Hhle, nicht unweit des roten Gebrplatzes, fast vollkommen aus. Whrend des Tanzes hat mich irgend etwas berhrt. Meine Haare haben sich aufgestellt und geknistert. Bei Eor waren das Schmerzen. Aber ich konnte nicht aus dem Tanz ausbrechen der in meinem eigenen Krper weiter tanzte und ohne mein Zutun vllig neue Bewegungsfolgen hervorbrachte. Das Knistern drang direkt in meinen Krper ein, und brachte alle meine Muskeln unter seine Gewalt..
Es war als wenn die Befehle aus meinem schreienden Kopf nicht mehr zu ihnen gelangen knnten. Gleichzeitig erhob sich ber uns ein milchig weier Schimmer, und ich sprte eine Einheit mit den Kriegern um mich wie ich Sie noch nie gesprt hatte!
Es war phantastisch!

Ich habe Herkor gefragt wo die anderen seien, denen damals der Auftrag erteilt worden sei. Er sagte etwas sonderbares. Sie seien fr Ihn gestorben, damit es einem mglich sei so lange zu harren bis die Zeit gekommen ist. Er sei nach heutiger Zeitrechnung etwa 2000 vor der Drehung 0 in den Bumen von nun verwaisten Wlder Faid Caldaras zur Welt gekommen. Er sei lter als jemals ein Caldea vor ihm. Berge die er kannte seien nun lngst ausgewaschen und die Krper seiner Gefhrten aufgelst in dieser Welt verteilt. In dem Land oberhalb der Hhlen sei nichts mehr was er kenne. Aber es sei auch nicht mehr seine Aufgabe gebot er meinen Beileitsbekundungen Einhalt.
Er sei froh nicht die Aufgaben lsen zu mssen die nun vor uns liegen.

Ich werde besser. Die Bewegungen und Gedanken flieen nur so durch meinen Krper. Ich spre die Macht die von meinem Armen ausgeht und das ungeheure Wissen das zwischen meinen Ohren liegt, allgegenwrtig. Oh ihr Gtter oh mein Eor! Ich werde Eure schrfste Waffe hier auf Alirion sein, was immer ich auch fr ein Geschwr vom holden Angesicht dieser Erde tilgen soll!

Die Zeit der Spezialisierung ist gekommen. Jeder findet die Stelle in Gefge die seinen Fhigkeiten entspricht. Viele meiner Artgenossen legen nun die Schwerter aus der Hand, und hllen sich in die Roben der Gelehrten und Wissenssammler, oder tauschen das Schwert gegen den Hammer oder die Sichel. Dennoch war bei unserem letzten Treffen die bungshalle sogar noch voller als zuvor. Ich habe Herkor schon lnger nicht mehr gesehen.

Bei mir hat sich noch kein Drang und keine Besttigung gefunden, wozu ich bestimmt bin. Ich versuche Herkors Rat zu erlangen, und mchte nun endlich meiner frheren Schmach Ein ende bereiten. Die Haare an seinem Grtel sollen Ihn, egal wofr die Gtter mich ausersehen haben mgen, nicht mehr lnger Macht geben ber mich. Ich werde Sie zurckfordern.

Ich habe Herkor gefunden. Es waren nur noch ein paar wenige Bschel an seinem Gewandt. Ich habe Ihn gefragt ob auch all die anderen sich von seinem Oberbefehl gelst haben. Er hat mir geantwortet, da Sie es versucht htten. Alle. Und das er in den vergangenen Tagen Zweikmpfe gegen Sie alle gefhrt habe. Keinem war es gelungen die Unterordnung durch grere Strke in Frage zu stellen, und die Bschel seien nun in einer Kiste verstaut. Jeder der Unterlegenen sei nun von Ihm in die Pflicht genommen worden ohne Zweifel Ihm als Richter Lord von Caldea, und allen anderen die sich in Ihren Wissensgebieten als wrdig erweisen, Folge zu leisten. Den Lords die Ehre zu erweisen, und dem Richter Lord den allerhchsten Tribut zu zollen.
Ich war so erschttert, da ich meine Forderung bis auf weiteres zurckstelle, und zunchst weiter an meinen Fhigkeiten arbeite werde.

Noch habe ich es nicht gewagt mich dem Richter Lord entgegenzustellen. Nur noch eine Hand voll Bschel baumeln an Herkors Gewandt. Ich mache weiter groe Fortschritte. Mittlerweile bin ich von keinem der anderen, mit denen ich zu trainieren angefangen habe mehr zu schlagen. Dennoch irgendetwas hlt mich zurck und befiehlt mir noch weiter zu warten. Die Herausforderung kommt, wenn ich bereit bin.

Ich bin der letzte, und ich war der Erste. Keine der primitiven Krieger-Trophen ist mehr ersichtlich. Bis auf die meinige. Ich spre, da meine Zeit bald gekommen ist. Bewegungen und Gedanken sind eins geworden. Die Vergangenheit ist eins mit meiner Gegenwart. Die Geburtstage sind vor meinen Augen dahingeronnen, und ich habe aufgehrt sie zu zhlen. Es spielt keine Rolle wie lange ich brauche bis ich so weit bin, aber der Tag ist nicht mehr fern da ich meinen ehemaligen Ausbilder aufsuchen mu. Ob ich wohl endlich dieses Loch verlassen darf, wenn ich gewinne? Keiner von uns hat bisher je die Sonne gesehen!

Heute habe ich es getan. Ich habe Ihn aufgesucht, und gefordert. Er fragte ob ich wirklich bereit sei, und als ich ihm dies besttigte lies er mich die Waffen whlen mit denen wir streiten sollen, und bat mich Ihm auf den Kampfplatz zu folgen. Als Herkor und ich ihn betraten verstummten die anwesenden Krieger und ein Raunen ging durch die Menge. Ich fand dies sonderbar, - mittlerweile mten sich doch wohl alle an das Bild gewohnt haben, wenn Herkor schon gegen all die anderen gekmpft hatte! Sehr schnell sammelten sich aber alle um den Platz. Ich kann mich nicht erinnern jemals so viele Caldea auf einmal gesehen zu haben. Aber Angst geziemt sich nicht! - Htte ich doch nur zu meiner Vorbereitung einmal zugesehen wie Herkor zu kmpfen pflegt!

Wir betraten den staubigen Platz in dessen Mitte ein Kreisrundes Feld durch eine mit dem Schwert gezogene Linie abgetrennt war. Vor der uns abgewandten des Kreises standen bereits zwei Novizen mit den von mir gewhlten Waffen. Jeweils zwei kleine Einhandschwerter, auf purpurroten Kissen gebettet, schienen nur so auf Blut zu warten.
Aber es war nur ein kleiner Kampf um eine mehr oder minder unwichtige Sache. Der Eid, so sagte ich mir, ist eine formelle Angelegenheit. Normalerweise, so konnte ich herausfinden, ist man von Geburt an Eidespflichtig an die Lords gebunden. - Aber in unserer speziellen Situation, mu dieser Eid anscheinend formell erneuert werden. Nun, formell ist vielleicht nicht ganz zutreffend, aber ... ich wute das ich verlieren wrde, aber ich wollte es wenigstens mit einem Krieger wrdigen Anstand tun.
So begann der Kampf.

Ich schlpfte aus meinen Sandalen, entledigte mich der Lederriemen die mein Taschuk an den Schultern hielten und lie ihn achtlos auf den Boden gleiten.
Der Kreis lag vor mir. Ein scharf gezogenes Rund, der einfachsten Form im Sand. Dunkel gegen das Licht. Die Perfektion des Kreises mit matt weich glnzendem Sand. Dennoch schien er zu schreien, sogar in der Stille um uns, er war laut in dem Versprechen auf Blut. Seine Vorahnungen wahren berhrbares Wissen, seid onen im Staub des Todes.

Wir sprachen:

"Blut und Ehre,
Wissen und Macht,
Energie und Bewegung

Eor in uns.
Eor um uns.
Eor durch uns.

Und wie durch ein unsichtbares gemeinsames Zeichen strzten wir los, unseren Schwertern entgegen. Ich erreichte meine als erster, aber Herkor tauchte mit einer flieenden Bewegung unter meinen aufgepflanzten Klingen hindurch, auf die Hefte im Sand zu, sprang ber sie hinweg, drehte sich in der Luft, und landete mir zugewendet kampfbereit im Sand.


Ein leichtes Suseln von Angst durchdrang mein Herz, aber schnell bernahmen die Instinkte wieder Gewalt ber mich. Das Knistern der Energie in der Luft lie unsere Klingen funkensprhend vor lauter Macht aufeinanderprallen. Ein tdlicher Gesang war das Klirren das unseren Tanz begleitete. Immer wieder, und wieder trafen sie sich, trennten sich, trafen sich, trennten sich, sehnten sich nach Blut, Sehnen und Muskeln. Trafen sich, verschwammen vor meinen Augen zu einem Schleier gleienden Stahls, trennten sich, verloren sich in dem ewigen Ku zweier Geliebter, trafen sich, parierten, hackten, und trennten sich. Der Sand unter uns war aufgewhlt, Staub drohte meine Kehle zu sprengen. Slicher Geruch, war es mein eigener Angstschwei?

Da war die Schwche! Ich konnte eine Schwche sehen!
Beim Klirren der Schwerter, zuckten Herkors Augen! Schlossen sich fr einen ganzen Lidschlag! Wahrscheinlich hatte das Alter Ihm doch zugesetzt, wenn er sich solch eine Schwche leistete. Ich ging zum Angriff ber.

Schlug mit links gegen sein rechtes Schwert, und whrend seine Lider den Weg nach unten gingen, zog ich den Flug des rechten Stahls herum, ich hatte ihn ...
Ein triumphierendes Lcheln verzehrte seinen Mund, und nur dies rettete mich im letzten Moment vor seiner rechten Klinge, die nun nur eine Hand breit tief meinen Bauch am Rand schlitze, anstatt ein befreiendes Loch fr meine Gedrme zu schneiden. Der Hund!
Mir entglitt der Stahl aus der nun unntzen Linken. Zwei Schwerter rasten nun von zwei Seiten auf mich ein. Ich glaube ein Raunen der Menge zu hren.
Und das Knistern wurde strker. Nahm von mir Besitz, als wolleEor mich nicht an Malkar verlieren. Die Schwerter vielen. Es gab nur eine Chance!

Ich sprang Herkor entgegen. Verkrzte die Distanz der Klingen zu mir. Und spiete mein Linke Schulter in sein rechtes Schwert, ein leichter Druck des Oberkrpers lie den Knochen brechen und das Schwert war sicher. Sein linkes fiel mir entgegen, aber durch die unerwartete Strung des Gleichgewichtes nicht direkt auf den Krper sondern horizontal in die Richtung meines Schwertes, das ich hochgesteckt gegen ihn fhrte. Den Bruchteil eines Lidschlages vor dem Zusammenprall, stie ich das Schwert mit den Fingern ab. Lie es fliegen. Zog meinen Arm unter seiner Klinge hindurch, sprte Ihren Blutdurst als sie eine halbe Handbreit an meinen Fingern vorbeistie. Mein Schwert sauste weiter, nun wieder mit meiner fhrenden Hand. Ich hatte seine Verteidigung durchbrochen. Unsere Krper prallten nun endgltig aneinander, und vielen aneinander genagelt in den Staub.

Mein Klinge kam an Herkors Kehle zum Ruhen.

Ich hatte gewonnen.

Herkors Atem ging rasselnd:

"Ich untergebe mich deiner Richter Lord der Caldea. Ehrenwerter Lorthras Sohn Sibas und Eors unserm Herrn.
Ich bergebe dir die Macht ber die Caldea und Ihr Geschick. Fhre sie und vernichte das Werk des Bsen.

Bestimme deine Lords.
Regiere in Weisheit."

Ein Chor aus hunderten Stimmen murmelte das Gelbnis.

Ich verlor das Bewutsein.

So, bin ich. Richter Lord. Herr der Caldea.

Hrt Ihr mich Ihr Wesen?
Hrst du mich, du stinkendes Untier!
Wir sind zurck gekehrt.
Mge das Bse erzittern, denn hier kommt die Reinheit.
Mge das Feige vergehen, denn hier kommt der Mut.
Mge der Hass zerstoben, denn hier kommt die Wut die Ihn vernichtet.
Hrt Ihr?
Wir sind zurck gekehrt, und werden Recht unter Euch bringen!
Meine Lords mgen sich versammeln.
Wir kehren zurck

in die Wlder Faid Caldaras!

Lothras - Richter Lord

 

 
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